Erkundung von Ego States durch künstlerischen Ausdruck

Verbindung in einer Welt des Getrennt-Seins: Regulation durch Verbindung, Kreativität, Kommunikation, Mitgefühl und Containment.

Mit Dr. Elzette Fritz (Südafrika)

In Fällen der fortgeschrittener Dysregulation des Nervensystems bietet dieser 2tägige Workshop den Therapeuten die Möglichkeit, sich wieder mit ihren Fähigkeiten zur eigenen Regulation zu verbinden, indem sie lernen, wie man Patienten im Heilungsprozess begleitet. Auf der Basis der Ericksonschen Hypnotherapie und der Ego State Therapie werden die Teilnehmer herausfinden, wie suptile therapeutische Suggestionen (seeding) und die Nutzung der inneren Stärken des Patienten (utilisation) die Transformation erleichtern kann.

Durch künstlerischen Ausdruck – Ton, Bewegung, Schreiben und Spiel – werden die Teilnehmer lernen, den Zugang zu traumatisierten Ego States zu finden, indem sie Kreativität nutzen, um das autonome Nervensystem zu regulieren und Integration zu unterstützen. Die Aktivitäten basieren auf dem expressive arts continuum (Lusebrink 2004) und zielen darauf, den “felt sense” wach zu rufen, Korregulation zu unterstützen und die Verbindung zwischen dem Geist und dem Körper zu stärken, insbesondere innerhalb des Toleranzfensters (Siegel 1999) und des Kapazitätskreises (Malchiodi 2021).

Das SARIA Model ermöglicht die Erkundung der Ego States mit ihren körperlichen und psychologischen Antworten auf Stress, Stärkung des Sicherheitsgefühls, ethische Einstimmung und kulturelle Sensitivität. Die Teilnehmer werden Einblicke darin gewinnen, wie künstlerischer Ausdruck das Sich-Selbst-Ausdrücken, die Vorstellungskraft und die Integration körperlicher Wahrnehmung zum Nutzen für Kinder wie Erwachsene kultiviert. Der Workshop integriert theoretische Grundlagen und experimentelles Lernen und bietet so einen kreativen, Körper-betonten Zugang zur Traumatherapie.